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Frust und Happiness

Hallo ist Lieben!

ich bin zwar total kaputt und hundemüde, muss mich aber nach nem 2stündigen Einschlafmanöver und ner Pulle Bier noch abregen und auskotzen. Manchmal frage ich mich ob ich eigentlich grundsätzlich alles falsch mache oder einfach nur mit unserer Tochter überfordert bin. Kann doch nicht sein, dass ich keine Sekunde für mich habe, wenn der Papa mal nicht da ist und auf Dienstreise – abgesehen von den kurzen Nickerchen tagsüber, in denen man es gerade mal schafft selbst zu essen, duschen, aufzuräumen oder die Wäsche aufzuhängen.

Ja sicher freue ich mich, wenn sie lacht, was Neues kann oder mich einfach nur so anstrahlt. Es gibt nichts schöneres, als ein glückliches Töchterchen zu sehen. Aber muss sie denn ständig quäken und quengeln, sobald mal irgendwas nicht passt? Ich habe mittlerweile eine so aggressive Grundstimmung, dass ich beim kleinsten Gequengel auf Hundertachzig bin. Ich, wo ich eh schon Bluthochdruck habe. Ich messe lieber nicht nach. Hab ja eh keine Zeit für. Und dann tut es mir so unendlich leid, wenn ich einen Anfall kriege, weil ich genau weiß, dass es die Situation nicht verbessert, sondern eher noch verschlechtert. Und sie ja keine andere Möglichkeit hat sich auszudrücken und mich braucht.

Ja, sie braucht mich, ihre Mutter. Meine uneingeschränkte Liebe und Aufmerksamkeit. Meine Hilfestellung beim Reifen und Wachsen. Beim Einschlafen, beim Erforschen, beim Spielen. … Aber ich brauche auch mal Pause. Zeit zum Basteln, um meinen Akku aufzuladen, Zeit zum Ausruhen, Zeit zum Kraft tanken. Aber auch der Papa braucht Zeit für sich. Ich kann ihm ja nicht alles abladen, sobald es mir zuviel wird. Schließlich muss er ja auch „nebenbei“ noch arbeiten gehen. Wie machen die anderen das? Die Alleinerziehenden ohne jegliche Unterstützung? Mute ich mir zuviel zu? Habe ich (immernoch) zu hohe Ansprüche? Ist es zu viel verlangt, täglich ein bisschen Zeit zum Basteln einzufordern? Als mein persönlichen Ausgleich, meinen Ruhepol, meine Steckdose?

Mein liebes Ich, Über-Ich und Es. Meine liebe Steffi. Hilf mir diese schwierige Zeit zu überstehen, die Nerven zu behalten, Kraft zu sammeln und als starke Mutter unserer Tochter eine wundervolle Kindheit zu ermöglichen. Mit unendlicher Liebe und Geborgenheit. Sei nicht mehr schlecht gelaunt, sondern zieh die Energie aus dem Groll und nutze sie, um aus jeder Situation das Bestmögliche rauszuholen. Punkt.

Und um meinen jetzigen Groll wegzublasen und euch mit einem guten Gefühl zu verabschieden, schreib ich jetzt ganz groß das Wort HAPPY. Jawoll!!!

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Ist nicht ganz allein auf meinem Mist gewachsen. Eine ähnliche Karte gibt es auf der Homepage von Stampin Up. Aber schick isse! Behalten tu ich se, allein wegen dem Happy. Um mir selbst ne Freude zu bereiten – ich Egoist 😉

Ich wünsch euch was!
Steffi

 

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